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Changers Podcast #12 mit Michael Putz: Innovation – wie gelingt sie und welche Chance bietet die Krise?

Zu Beginn des ersten Lockdowns stand für Michael Putz fest: Diese Situation erfordert Innovation. Ein Handlungsappell an ihn selbst, denn wer könnte Innovation besser herbeiführen als die führenden InnovationsmanagerInnen dieses Landes? Eine Krise verlangt nach Veränderung, und diese braucht Innovation – Michael Putz‘ Spezialgebiet. Gemeinsam mit ExpertInnen aus seinem umfassenden Erfindernetzwerk entwickelte er also ein neues Produkt, das dieser Tage buchstäblich in aller Munde ist.

Als Gründer und Managing Partner von LEAD Innovation und Geschäftsführer von LEAD Horizon war Michael Putz gemeinsam mit seinem Team einer der ersten, der die sogenannten „Gurgeltests“ konzipiert und in Österreich auf den Markt gebracht hat. Es galt, schnelle, sichere und schmerzfreie Corona-Testungen zu entwickeln und diese flächendeckend und niederschwellig verfügbar zu machen, um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen.

Massentestungen, easy-to-use und selbstständig anzuwenden – was heute als gängige Praxis angesehen und landläufig durchgeführt wird, war damals, als das Patent zu LEAD Horizon angemeldet wurde, noch keine Selbstverständlichkeit. Doch genau darin liegt der Kern der Innovation: Heute schon die Bedürfnisse der Zukunft zu kennen. Trends aufgreifen und mutig vorangehen. Laut Michael Putz ist die Healthcare-Industrie ein ideales Umfeld für genau diese Innovationsprozesse, da Forschung und Entwicklung gerade im Umfeld von Wissenschaft stets einen hohen Stellenwert haben.

Im Gespräch mit René und Dominik verrät Michael Putz außerdem, welche Rolle Geschwindigkeit bei innovativen Ideen spielt und welche Methoden es gibt, um Innovation im eigenen Unternehmen voranzutreiben – Kunden- oder Konsumentenpartizipation? Start-ups? Oder konzentriert man sich doch hauptsächlich auf Lead User? Ganz nebenbei wird dabei auch mit Mythen aufgeräumt, welche denn so die besten Entstehungsorte für Ideen sind. So viel sei verraten: Die eigene Toilette ist es schon mal nicht.

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